Vor der Veröffentlichung des Thrillers „Ich bin der Herr deiner Angst“ hielt ein Alternate Reality Game eine Gruppe unfreiwilliger Ermittler in Atem. Nachdem Ende Februar mysteriöse Pakete auftauchten, startete ein spannendes Abenteuer, das seine Teilnehmer in die tiefen Abgründe eines Mordfalls hineinzog. Was in diesen Wochen im März passierte, kannst du hier nachlesen:

Alles begann mit einer Postsendung.

Umhüllt von dreckiger Mullbinde fanden die Empfänger eine auf Balsaholz genagelte Karte. Auf ihr prangte die furchterregende Illustration einer von neun Phobien. Hinzu kam ein Text eines „Herrn der Angst“. Nach einer kurzen Recherche im Internet fanden sich mehrere der Kartenempfänger zusammen, die schließlich ein Rätsel auf den Karten entdeckten. Die Lösung dieses Rätsels: die Webseite Anxiferum.de.

Auf dieser warteten eine markierte Landkarte und ein Countdown auf die bis dato noch ahnungslosen Personen. Sie trafen sich zum Ablauf des Countdowns in Hamburg an einer Telefonzelle, in der sie ein Handy fanden. Pünktlich zum Ablauf des Countdowns meldete sich eine verzerrte Stimme, die die Gruppe zum Pesthofkeller in St. Pauli lotste. Nachdem sie einen Zeitungsartikel und eine Botschaft fanden, fiel die Tür zu.

Als die Besitzerin der darüberliegenden Bar die Gruppe wieder befreite, mussten sie feststellen, dass eine Person fehlte – Christin, eine Hamburger Journalismus-Studentin.

Am nächsten Morgen dann die schreckliche Gewissheit: Christin wurde entführt. Und ihr Entführer begann Aufgaben zu stellen, die unsere unfreiwilligen Ermittler lösen mussten – wenn sie Christin vor Schlimmerem verschonen wollten.

Von nun an überschlugen sich die Ereignisse. Der Entführer stellte alle 48 Stunden eine neue Aufgabe, die allesamt etwas mit einer vergessenen Mordserie aus den 80er Jahren zu tun hatten.

Nach und nach wurde klar, dass auch Christin schon zu diesen Mordfällen ermittelt hatte. Doch was sie genau mit all dem zu tun hat und wer ihr Entführer ist, konnte vorerst nicht beantwortet werden. Unsere Ermittler konnten aber herausfinden, dass Dr. Maximilian Freiligrath, der Mörder von damals, noch immer hinter Schloss und Riegel sitzt. Einer der in den 80ern ermittelnden Kommissare konnte dies bestätigen. Sogar ein Verhörvideo des Mörders tauchte auf.

Die Aufgaben, die der Entführer stellte, könnt ihr samt ihrer Lösungen auf www.anxiferum.de (LinkLink), der Webseite des Entführers, nachverfolgen. Die Ermittler konnten fast alle davon beantworten und Christin wurde vorerst vor schlimmeren Schmerzen bewahrt. Doch als sie an der ersten Aufgabe scheiterten, mussten sie erleben, wie ernst er es meinte.

Doch wer ist Christins Entführer, der so viel Wert darauf legt, dass eine in Vergessenheit geratene Mordserie wieder an die Öffentlichkeit gelangt?

Auch ohne dieses Wissen wurde den Ermittlern nach der vorletzten Aufgabe klar, dass es am 31. März zum Showdown kommen sollte. Der Entführer lud nach Hamburg zu einer „Vernissage“ ein. Es sollte die einzige und zugleich letzte Chance sein, Christin zu retten.

Doch dieser Tag nahm kein gutes Ende. Nach einer erschöpfenden Tour quer durch Hamburg, auf der der Entführer die Morde aus den 80er Jahren in acht Installationen wieder zum Leben erweckte, konnten sie in einem Abbruchhaus nur noch eine letzte Botschaft des „Herrn der Angst“ bergen.

Christin hat ihre Entführung nicht überlebt und vom Entführer fehlt noch jede Spur. Klar ist nur, dass dieses erste Auftauchen des Herrn der Angst nur der Anfang war.

Alle Installationen der Vernissage hat der Entführer selbst auf Youtube veröffentlicht. Dort hat er seine Hommagen an den Mörder aus den 80ern noch mit dessen Originalaufzeichnungen versehen, in denen er davon erzählt, wie seine echten Opfer zu Tode kamen.

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